Auf der beeindruckenden Strecke im italienischen
Pietramurata, umgeben von majestätischen Bergen
und dem weltberühmten Gardasee, fand
vergangenes Wochenende der vierte Motocross WM-
Lauf 2019 statt. Mittendrin statt nur dabei unsere
Neuverpflichtung Pascal Rauchenecker. Der
25jährige Österreicher fuhr ohne große Erwartungen
nach Italien, schließlich lag sein letzter WM-Einsatz
in der Schweiz bereits drei Jahre zurück.
Doch das Motorradfahren verlernt man nicht,
„Rauchi“ musste allerdings bereits am Samstag
einige Steine aus dem Weg räumen. „Die
Qualifikation war schwer, das Tempo ist enorm und
wir haben auch viel am Motorrad probiert.“

Am Renntag ging das mit Topfahrern gespickte MX1-
Feld nach dem Mittag in das erste Finalrennen.
Rauchenecker meinte zu seinem Auftritt: „Der erste
Lauf begann gut, ich bekam aber schnell harte Arme
und mit Platz 25 im Ziel war ich gar nicht zufrieden.“
Für das zweite Rennen hatte sich der KTM-Pilot
Einiges vorgenommen. „In Lauf 2 habe ich versucht,
alles zu geben und die Erfahrungen aus dem ersten
Lauf umzusetzen.

Am Start war ich nicht gut dabei, an den Gitterstart
muss ich mich gewöhnen. Danach konnte ich aber
ein paar Plätze gutmachen und war in den Top 20.
Von hinten kamen zwar noch einige sehr schnelle
Fahrer, aber mit Platz 20 im Ziel und dem ersten WM-
Punkt kann ich gut leben. Jetzt freue ich mich auf
Drehna, dafür machen am Mittwoch nochmal einen
letzten Sandtest.“
Sein Teamkollege Nico Koch hatte die schwere
Aufgabe, sich im prallgefüllten Starterfeld der EMX
250 durchzusetzen. Im Zeittraining konnte der
Braunschweiger keine gute Runde fahren und
schied mit Platz 27 aus. Koch: „Die Saison ist noch
lang und ich brauche Erfahrungen. Also abhaken
und weitermachen. Für Drehna kommendes
Wochenende bin ich hochmotiviert!“

Copyright Fotos: Ralph Marzahn sevenonepictures

Quelle:
Team CLASSIC Oil/SHR Motorsports
09. April 2019